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Auslaufzone
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Als Auslaufzone wird eine unbebaute FlĂ€che einer Rennstrecke bezeichnet, die neben der eigentlichen Fahrbahn liegt. Sie soll ein passives oder aktives Stoppen eines auĂer Kontrolle geratenen Rennfahrzeuges ermöglichen, bevor es zu einer schweren Kollision kommt â Ă€hnlich einer Notfallspur im öffentlichen StraĂenverkehr. Bei planmĂ€Ăiger Funktion schĂŒtzen diese im Regelfall bis zu 100 Meter breiten Zonen die Fahrer, Sportwarte und Zuschauer vor Verletzungen und verhindern gröĂere BeschĂ€digungen an den Fahrzeugen. Vor allem bei Motorradrennen wird eine Auslaufzone auch Sturzraum genannt; dafĂŒr gibt es auf dem Indianapolis Motor Speedway sogar eine 240 Meter breite FlĂ€che.
Contents
âą Geschichte
âą Aufbau
âą Planung
âą Nachteile
âą Sonderformen
âą Literatur
âą Weblinks
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Geschichte
Im ursprĂŒnglichen Rennstreckenbau waren Auslaufzonen nicht ĂŒblich. HĂ€ufig standen sogar die Zuschauer unmittelbar an der Fahrbahn, nach heutigen Erkenntnissen und Standards absolut ungenĂŒgend nur durch Strohballen, AbsperrdrĂ€hte oder HolzzĂ€une vom Renngeschehen getrennt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg und besonders nach den schweren UnfĂ€llen 1952 auf dem Grenzlandring (13 oder 14 Tote) und 1955 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (84 Tote) wurden Sicherheitsfragen bei Motorsportbehörden, Rennveranstaltern und Streckenbetreibern allmĂ€hlich zum Thema. Die Möglichkeiten zur Verringerung des Risikos waren allerdings vor allem bei den damals noch verbreiteten temporĂ€ren Stadt- und StraĂenkursen durch rĂ€umliche und finanzielle EinschrĂ€nkungen begrenzt. Auf Land- und NationalstraĂen, wie sie etwa fĂŒr die Rennstrecke Rouen-les-Essarts in Frankreich genutzt wurden, gab es kaum Platz zur Einrichtung von Auslaufzonen. Hier fĂŒhrte die Fahrbahn teilweise ohne Sicherung direkt an BĂ€umen oder GebĂ€uden vorbei; besonders augenfĂ€llig auch bei den ursprĂŒnglichen, langen Streckenversionen von Reims-Gueux in Frankreich und Spa-Francorchamps in Belgien.cite-ref-1[1] Damit kamen langfristig nur permanente Kurse fĂŒr gröĂere Sicherheitsumbauten in Frage. HĂ€ufig fehlte es den Verantwortlichen aber auch hier anfangs an der Bereitschaft zu Verbesserungen, sodass es noch viele Jahre lang zu zahlreichen UnfĂ€llen mit getöteten Fahrerncite-ref-2[2] und Zuschauern kam. So starben beim tödlichen Unfall des deutschen Grand-Prix-Fahrers Wolfgang Graf Berghe von Trips im September 1961 in Monza auch 15 Rennbesucher, die nur durch einen niedrigen Wall und einen kleinen Drahtzaun von der Strecke getrennt waren und vom fast ungebremsten Unfallfahrzeug getroffen wurden.
Erste Auslaufzonen
Das wachsende SicherheitsbedĂŒrfnis von prominenten Rennfahrern wie Jackie Stewart und Jacky Ickxcite-ref-3[3], Veranstaltern und Zuschauern sowie die immer höheren Geschwindigkeiten ab den 1960er-Jahren â vor allem in der Formel 1 â zwangen die Rennstreckenbesitzer jedoch zunehmend zum Bau von Auslaufzonen. Pioniere dieser Entwicklung waren unter anderem die Rennfahrer Henri Pescarolo und Jean-Pierre Beltoise als Planer des Circuit Paul Ricard 1970 in Frankreich und der niederlĂ€ndische Rennstreckendesigner Hans Hugenholtz mit der Anlage von Nivelles-Baulers 1971 in Belgien.cite-ref-4[4] Hugenholtz hatte sich schon in den 1960er-Jahren mit den EntwĂŒrfen der Formel-1-Rennstrecken von Suzuka (Japan), Zolder (Belgien), Jarama (Spanien) und des Hockenheimring-Motodroms hervorgetan. AuĂerdem fĂŒhrte er die sogenannten âFangzĂ€uneâ im Motorsport ein, flexible Zaunkonstruktionen, die von der Strecke abgekommene Rennwagen abbremsen konnten. Diese zum Teil in mehreren Reihen hintereinander aufgestellten DrahtzĂ€une reichten aber spĂ€ter nicht mehr aus und wurden im Lauf der Zeit durch breite Auslaufzonen ergĂ€nzt oder ersetzt. Anfangs wurden diese Bereiche fast ausschlieĂlich mit Rasen, Sand oder Kies belegt, ab den spĂ€ten 1990er-Jahren aber zunehmend asphaltiert und zum Teil erheblich verbreitert. Vorreiter war hier bereits 1975 der Circuit de Dijon-Prenois in Frankreich: Beim Umbau mit VerlĂ€ngerung der Strecke wurden groĂe Teile der Auslaufzonen auf beiden Seiten der Fahrbahn betoniert oder asphaltiert. Allerdings ersetzen noch bis in die heutige Zeit hinein einige Streckenbetreiber die nach Ă€lteren Methoden gebauten Zonen durch AsphaltbelĂ€ge, so etwa 2007 in Monza.cite-ref-5[5]
Das Aus fĂŒr Ă€ltere Strecken
Die zunehmend akzeptierte Notwendigkeit von Auslaufzonen hatte ab den 1970er-Jahren erheblichen Einfluss auf die LĂ€nge und Bauart der Ă€lteren Kurse; zum Teil fĂŒhrte sie auch zur völligen Aufgabe von Strecken, wenn ein Umbau nicht möglich oder rentabel erschien. So wurden etwa die StreckenverlĂ€ufe von Spa-Francorchamps 1979 von ĂŒber 14 auf rund 7 Kilometer und des Circuit de Charade 1989 von rund 8 auf knapp 4 Kilometer halbiert, weil nur eine derart drastisch verkĂŒrzte Strecke ausreichend sicher gestaltet werden konnte. Zu den Kursen, die komplett geschlossen wurden, gehörten unter anderem die Solitude-Rennstrecke bei Stuttgart 1966, Reims-Gueux 1972, der Masaryk-Ring (damals Tschechoslowakei) 1986, Rouen-les-Essarts 1993 und die AVUS in Berlin 1998.cite-ref-6[6]
Es gibt nur noch wenige permanente Rennstrecken, die nicht oder nur unzureichend ĂŒber Auslaufzonen verfĂŒgen, etwa die Nordschleife des NĂŒrburgrings. Meist gelten diese Pisten inzwischen als zu unsicher fĂŒr den modernen Rennbetrieb. So erlieĂ das französische Innenministerium im Mai 2006 ein Dekret zur Verbesserung der Sicherheit von Rennstreckencite-ref-7[7], das bei der Mehrzahl der Kurse in Frankreich umfangreiche Umbauten zur Folge hatte. Auch die Betreiber der zahlreichen kleinen, privaten Teststrecken mussten bis zum Saisonbeginn 2007 teilweise StreckenfĂŒhrungen Ă€ndern oder Rodungen vornehmen, um die von neuen gesetzlichen Normen vorgegebenen gröĂeren Auslaufzonen bauen zu können. Die Verwendung von Asphaltstreifen wurde jedoch nicht vorgeschrieben, sodass es meist bei Kiesbetten blieb.cite-ref-8[8] Anlagen wie die Strecke von Mas du Clos in der Auvergne, bei der die â mit rund 2 Millionen Euro veranschlagten â erforderlichen Umbauten 2007 noch nicht erfolgt waren, verloren die Betriebsgenehmigung und waren somit akut von der SchlieĂung bedroht.cite-ref-9[9]
Aufbau
GrundsÀtzliche Techniken
Auslaufzonen werden sinnvollerweise im Bereich der AuĂenseiten von Kurven und Schikanen eingerichtet und schlieĂen meist direkt an die Curbs am Streckenrand an. Im Idealfall haben sie eine leichte Ăberhöhung, die den Bremseffekt verstĂ€rkt.cite-ref-10[10] Moderne Auslaufzonen beginnen mit einem ein bis fĂŒnf Meter breiten âGrĂŒnstreifenâ aus Gras, Kunstrasen, einem Teppichboden-artigen Belag oder lackiertem Beton. Dieser â offiziell noch nicht als Auslaufzone, sondern sinngemÀà als âBankettâ (englisch: verge) bezeichnete â Streifen soll unter anderem durch seinen geringen Reibungskoeffizienten ein absichtliches Ăberfahren verhindern, da hier ein Fahrzeug schnell die Bodenhaftung verlieren und auĂer Kontrolle geraten kann. Daran schlieĂt eine FlĂ€che mit rund vier Zentimeter starker, âheiĂ eingebauterâ Asphaltbeton-Deckschicht an. Mit der Beimischung von genau berechneten Kalk- und Sandstein-Staub-Anteilen sowie chemischer Zusatzstoffe wird dabei eine feinere Mikrorauigkeit und durch den damit verstĂ€rkten Verzahnungseffekt zwischen Reifengummi und Asphalt ein höherer Reibwert als beim normalen Fahrbahnbelagcite-ref-11[11] erreicht. Diese AsphaltflĂ€che mĂŒndet bei einigen Strecken in ein mindestens vier Meter breites und etwa 25 Zentimeter tiefes Kiesbett. Dies besteht nach den Vorgaben des Internationalen Automobil-Dachverbandes FIA aus kugelförmigen Steinen mit einem Durchmesser zwischen 5 und 16 Millimetern. Am Ende des Kiesbetts wird ein mindestens ein Meter hoher Stapel aus zwei bis sechs Reihen von miteinander verschraubten Autoreifen aufgestellt. Die vorderste Reihe sollte dabei mit einer mindestens 12 Millimeter dicken Gummiplane zur Strecke hin abgedeckt werden, um ein Durchbrechen oder Einhaken des Fahrzeugs in den Reifenstapeln zu verhindern. So prĂ€parierte Konstruktionen können bis zu 80 % der Aufprallenergie absorbieren. Dahinter wird die Auslaufzone mit einer Mauer oder einer Leitplanke mit aufgesetztem Schutzzaun begrenzt, um Kollisionen mit Fahrzeugen auf benachbarten Streckenteilen und eine GefĂ€hrdung von Zuschauern und Streckenposten â auch durch weggeschleuderte Fahrzeugteile â zu verhindern.
Auf sehr schnellen Strecken oder an Stellen, bei denen keine ausreichend groĂe Auslaufzone gebaut werden kann, wird seit 2006 eine Weiterentwicklung getestet: Die High Speed Barrier (dt.: âHochgeschwindigkeits-Barriereâ), eine dreischichtige Kombination aus Polyethylen-Schaumblöcken, mehrlagigen Reifenstapeln und einer Begrenzungsmauer oder Leitplanke. Diese rund vier Meter breite Konstruktion wurde erstmals beim GroĂen Preis von Italien in Monza eingesetzt.cite-ref-12[12]
Unechtes Kiesbett
Beim GroĂen Preis der Niederlande 2022 in Zandvoort testete die FIA, bzw. die Formel 1 erstmalig eine neue Variante der Streckenbegrenzung. Da besonderes beim Rennen 2021 viel Kies durch Verlassen der Strecke auf die Fahrbahn transportiert wurde, testete man 2022 in der Kurve 12 im realen Rennbetrieb ein sogenanntes Unechtes Kiesbett. Hierbei wird ein 1-Meter-breiter Kiesstreifen direkt neben den Curbs mit Kunstharz gebunden. Diese FlĂ€che ist rutschiger und holpriger ausgelegt als die Fahrbahn und soll so das AbkĂŒrzen unattraktiv machen und gleichzeitig losen Kies auf der Fahrbahn reduzieren.cite-ref-13[13]
Asphalt bevorzugt
Obwohl es dazu keine ausdrĂŒckliche Vorschrift gibt, sondern nur eine Empfehlung der FIA, sind reine Kiesbetten vor allem auf Formel-1-Rennstrecken nur noch an wenigen Stellen vorhanden. Diese können generell durch den hohen Reibwert zwar ein Fahrzeug schnell abbremsen, aber auch zum Eingraben und damit zum Ausscheiden des Rennwagens fĂŒhren. Allerdings rutschen Rennwagen mit geringer Bodenfreiheit (teilweise unter fĂŒnf Zentimeter) und glatten Unterböden unter UmstĂ€nden auch weitgehend ungebremst ĂŒber die Kieselsteine hinweg. Bei Kies-Auslaufzonen muss deshalb mehr Platz bis zur nĂ€chsten Leitplanke oder Mauer als bei asphaltierten FlĂ€chen eingeplant werden.cite-ref-14[14] In einigen FĂ€llen gab es durch Kiesbetten auch schon gefĂ€hrliche ĂberschlĂ€ge, weil sich eine Fahrzeugseite im Kies eingegraben hatte und es so zu einem Drehmoment kam, das zum Aufkippen des Fahrzeugs fĂŒhrte. ĂberrollbĂŒgel von Monoposti können bei einem Ăberschlag in den relativ weichen Untergrund einsinken und so keinen ausreichenden Schutz des Fahrerkopfes mehr gewĂ€hrleisten.
Reine Gras-Auslaufzonen werden wegen ihres geringen Reibwertes (vor allem bei NÀsse) nicht mehr gebaut, ebenso wenig BetonflÀchen, die noch auf einigen Àlteren Strecken wie in Dijon-Prenois zu finden sind. Als nicht stabil genug erwies sich bei den Auslaufzonen der 2004 eröffneten Rennstrecke Bahrain International Circuit (BIC) die anfangs verbaute Mischung aus verdichtetem Sand, Zement und Wasser, sodass Teile dieses Belags die Fahrbahn verschmutzten. 2007 wurden diese Zonen durch Asphalt ersetzt, der sandfarben lackiert wurde.
Die modernsten und groĂflĂ€chigsten Auslaufzonen weltweit gab es bis zur Fertigstellung neuer Formel-1-Rennstrecken 2005 auf dem zwischen 1999 und 2002 modernisierten Circuit Paul Ricard. Der neue Besitzer, Bernie Ecclestone, lieĂ dort ein ausgeklĂŒgeltes System von drei aufeinander folgenden Asphaltstreifen mit unterschiedlichen, sehr hohen Reibwerten â unter anderem erreicht durch die Beimischung von Wolfram â bauen, das auĂer Kontrolle geratene Formel-1-Rennwagen aus hohen Geschwindigkeiten zuverlĂ€ssig abbremsen kann, ohne dass es zu BeschĂ€digungen am Fahrzeug kommt.cite-ref-15[15] Dies sparte den dort testenden Teams (Toyota unterhielt dort ein permanentes Test-Center) Kosten und Zeit, die sie sonst fĂŒr die Bergung und Reparatur von verunfallten Autos aufbringen mĂŒssten. Das FIA-âInstitut fĂŒr Motorsport-Sicherheitâ verlieh dem Circuit Paul Ricard 2006 unter anderem wegen dieser Auslaufzonen-Konzeption als erstem PreistrĂ€ger den FIA Institute Centre of Excellence Award,cite-ref-16[16] die zweite mit diesem Preis ausgezeichnete Strecke war der Bahrain International Circuit 2007.cite-ref-17[17]
Ein weiterer, oft finanziell wichtiger Grund fĂŒr AsphaltflĂ€chen ist die weitere Nutzung der Rennstrecken fĂŒr Trackdays, also private Trainings- und Rennveranstaltungen. Die SchĂ€den, die an den Fahrzeugen bei eventuellen AbflĂŒgen von der Strecke entstehen wĂŒrden, lassen sich so möglichst gering halten.cite-ref-0-18-0[18] Solche Veranstaltungen bilden eine wichtige Einnahmequelle der Streckenbetreiber, stehen aber damit auch im Konflikt zu professionellen Rennfahrern, die oftmals Kiesbetten bevorzugen wĂŒrden.cite-ref-19[19] Der Yas Marina Circuit in Abu Dhabi stellt in dieser Hinsicht ein anschauliches Beispiel dar.
RĂŒckkehr der Kiesbetten
Die immer weiterfĂŒhrende Asphaltierung von Auslaufzonen fĂŒhrt allerdings auch zu neuen Herausforderungen. Durch die neuen AsphaltflĂ€chen erscheint die eigentliche Fahrbahn wesentlich breiter und weniger eingegrenzt. AuĂerdem hat ein Ăberschreiten der Fahrbahn weniger drastische Konsequenzen, sodass immer mehr Teile die nicht zur Fahrbahn gehören trotzdem mitbenutzt werden. Die modernen Rennstrecken, auf denen die Formel 1 gastiert, weisen oft gemeinsame bauliche Merkmale auf und werden von einigen Fahrern hĂ€ufig als langweilig oder zu wenig spektakulĂ€r bezeichnet, da sie sich im Layout und StreckenfĂŒhrung zu wenig voneinander unterscheiden. Ăblicherweise werden solche "Track Limit" Vergehen geahndet, bspw. mit dem Streichen der Rundenzeit der aktuell gefahrenen Runde. Zur Ăberwachung werden an der Strecke Kameras und Sensoren in der Fahrbahndecke installiert. Jedoch gab es immer wieder LĂŒcken in der Ăberwachung, sodass sich Fahrer regelwidrig einen Vorteil verschafften, da sie Kurven mit höherer Geschwindigkeit durchfahren konnten.cite-ref-20[20] Insbesondere bei modernen Rennstrecken, auf denen die Formel 1 gastiert, gab es in der Vergangenheit wiederholt gehĂ€ufte VerstöĂe. Am hĂ€ufigsten traten diese Vergehen zuletzt wĂ€hrend des GroĂen Preises von Ăsterreich 2023 auf. Dort wurden wĂ€hrend der Veranstaltung allein im Rennen 84 "Track Limit" Vergehen gezĂ€hlt.cite-ref-21[21] Oft können erst nach dem Rennen Strafen ausgesprochen werden, was das eigentliche Rennergebnis im Nachhinein drastisch verĂ€ndern kann und so dem Sport nicht zutrĂ€glich ist.cite-ref-0-18-1[18]
Diese Problematik sorgte bei vielen Streckenbetreibern fĂŒr ein Umdenken, sodass auf einigen Formel 1 Strecken ehemals asphaltierte Auslaufzonen wieder durch klassische oder mobile Kiesbetten ersetzt wurden. Beispiele fĂŒr die Reinstallation klassischer Kiesbetten sind etwa Imolacite-ref-22[22] oder Spacite-ref-23[23]. Am Red Bull Ring entschied man nach der Anweisung durch die FIA fĂŒr den Einbau von wieder entfernbaren Kiesstreifen direkt an den Kerbs der neuralgischen Stellen.cite-ref-24[24]
Planung
Die einstige Rolle des 1995 verstorbenen Hans Hugenholtz fĂŒr die Planung von Formel-1-Rennstrecken und deren Auslaufzonen hat inzwischen der von den Medien gerne als âHerr der Ringeâ bezeichnete Branchenprimus, der deutsche Bauingenieur Hermann Tilke mit seinem Aachener Ingenieur- und ArchitekturbĂŒro eingenommen.cite-ref-25[25]cite-ref-26[26] Beim Neubau von Rennstrecken jeglicher Art oder bei der Modernisierung von bereits bestehenden Kursencite-ref-27[27] berechnet er die Dimension der Auslaufzonen durch ein âStrahlenmodellâ am Computer. Dabei werden die angenommene maximale Geschwindigkeit und die Richtung eines Fahrzeugs beim unkontrollierten Verlassen der Rennstrecke ab dem Bremspunkt fĂŒr jeden Punkt des Kurvenbereichs und der daraus resultierende benötigte Sturzraum kalkuliert. Nach den FIA-Regeln werden dabei die Geschwindigkeiten und Gewichte von Formel-1-Fahrzeugen zugrunde gelegt. Deren maximale kinetische Energie ist trotz des verhĂ€ltnismĂ€Ăig geringen Gewichtscite-ref-28[28] durch die Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 350 km/h mit ĂŒber 36,7 Millionen Joule normalerweise gröĂer als die anderer Rennwagen, wodurch die fĂŒr sie berechneten Auslaufzonen hĂ€ufig fĂŒr alle Fahrzeugklassen ausreichend groĂ oder gar ĂŒberdimensioniert sind.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30] Als Richtwerte können dabei die durchschnittlichen, maximalen Verzögerungsleistungen der Formel 1 herangezogen werden: Aus 300 km/h betrĂ€gt hier der bestmögliche Bremsweg bis zum Stillstand etwa 90 Meter, aus 200 km/h rund 55 Meter, aus 100 km/h sind es etwa 19 Meter.cite-ref-31[31] Im Idealfall sollte die kinetische Energie vor dem Aufprall auf ein festes Hindernis auf Null abgebaut werden, das Fahrzeug also zum Stillstand gekommen sein. WĂ€hrend die Ausdehnung von Auslaufzonen noch in den 1980er-Jahren zum Teil kaum eine Fahrbahnbreite (acht bis 15 Meter) erreichte, werden bei modernen Kursen wie dem 2005 eröffneten Istanbul Park Circuit in der TĂŒrkei bis zu 80 Meter breite Bereiche gebaut. Die FIA gibt fĂŒr neue Rennstrecken 30 bis 100 Meter als Richtwert vor.cite-ref-32[32] FĂŒr bereits bestehende Strecken stellt sie neuerdings ein Circuit Safety Analysis System (CSAS) (dt.: âStreckensicherheits-Analysesystemâ) zur VerfĂŒgung, ein Computerprogramm, mit dem aus Sensordaten von Formel-1-Autos bei vorangegangenen Rennen und UnfĂ€llen Erkenntnisse ĂŒber die Dimensionen der benötigten Auslaufzonen und Sicherheitsbarrieren gewonnen werden können.
Bei der Planung von Auslaufzonen mit groĂen AsphaltflĂ€chen muss wegen der Aquaplaning-Gefahr auf ausreichende EntwĂ€sserung geachtet werden. Da diese FlĂ€chen meist ein leichtes GefĂ€lle zur Strecke hin haben, flieĂt das OberflĂ€chenwasser in Richtung Fahrbahn. Davor wird deshalb ein schmaler Drainagestreifen â etwa aus gerilltem oder gelochtem Metall â zwischen Asphalt und Curb eingebaut, teilweise genĂŒgt auch ein ausreichend wasserdurchlĂ€ssiger Streifen aus Gras oder Kunstrasen. Bei reinen Kiesbetten ist dieser Streifen unnötig, weil hier das Wasser versickert, bevor es auf die Fahrbahn flieĂen kann.
Nachteile
WeitlĂ€ufige Auslaufzonen verursachen neben hohen Kosten fĂŒr GrundstĂŒcksflĂ€che und Bau meist groĂe Distanzen zwischen Rennstrecke und Zuschauerbereichen. Die Fahrzeuge können deshalb bei modernen Strecken wie dem Shanghai International Circuit von den Rennbesuchern nur aus groĂer Entfernung wahrgenommen werden, was das subjektive Erlebnis der gefahrenen Geschwindigkeiten stark herabsetzt. GroĂflĂ€chig asphaltierte Zonen reduzieren diese Tempowahrnehmung zusĂ€tzlich; vor allem bei relativ langsamen Rennwagenklassen wie etwa der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. FĂŒr die Zuschauer ergibt sich etwa bei Teilen der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke in Istanbul mit bis zu 21,5 Meter breiter Fahrbahn und maximal 80 Meter breiter Asphalt-Auslaufzone der optische Eindruck eines ĂŒber 100 Meter breiten und mehrere 100 Meter langen Parkplatzes. Ein Ă€hnliches Bild bietet sich seit 2003 nach dem Umbau des Complexe du LycĂ©e in Magny-Cours, wo die Strecke nach einem Hochgeschwindigkeits-TeilstĂŒck in eine scharfe Rechtskurve abbiegt und durch eine groĂzĂŒgig bemessene Auslaufzone mit kombiniertem Asphalt/Kiesbelag abgesichert wird. Den subjektiven Eindruck von WeitlĂ€ufigkeit haben dort auch die Rennfahrer, die auf solchen Streckenabschnitten ihr Tempo möglicherweise zu gering einschĂ€tzencite-ref-33[33] oder bewusst eine höhere Geschwindigkeit wĂ€hlen, weil ein eventueller âAbflugâ nicht zwangslĂ€ufig zum Ausfall fĂŒhren wĂŒrde. Bei einigen Strecken werden Asphalt-Auslaufzonen auch teilweise in die Ideallinie âeingebautâ, also absichtlich mitbenutzt.cite-ref-34[34] Nach den FIA-Regeln fĂŒr Rennstrecken muss der Fahrbahnrand jedoch beidseitig mit einem mindestens zehn Zentimeter breiten, weiĂen Streifen aus rutschfester Lackierung markiert werden. Ein offensichtlich absichtliches Ăberfahren dieses Streifens mit der kompletten Fahrzeugbreite wird in der Regel mit Strafen belegt, die von einer Verwarnung bis zur Disqualifikation reichen können. Damit soll der Missbrauch einer Auslaufzone als zusĂ€tzliche Fahrbahnbreite verhindert werden.
Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone erklĂ€rte im Januar 2006 bei einer Veranstaltung: âOb wir bei den Auslaufzonen bei manchen Strecken etwas ĂŒber die StrĂ€nge geschlagen haben, kann ich nicht beurteilen, aber bei einigen kann einem der Sprit ausgehen, bevor man in die Reifenstapel einschlĂ€gtâ.cite-ref-35[35] Er favorisiert deshalb in jĂŒngster Zeit wieder Stadtkurse ohne Auslaufzonen wie in den Anfangstagen des Rennsports, da hier seiner Meinung nach fĂŒr die Zuschauer spektakulĂ€rer Sport geboten werden könne. So wurden ab 2008 neue Formel-1-Stadtrennstrecken in Valencia, Abu Dhabi, Gwangyang (SĂŒdkorea), Neu-Delhi, Singapur und im Disneyland Resort Paris befahren, geplant oder zumindest in ErwĂ€gung gezogen.
Als nicht sinnvoll gelten Auslaufzonen bei Streckenteilen, bei denen ein auĂer Kontrolle geratenes Fahrzeug die Strecke in einem sehr spitzen Winkel verlĂ€sst; etwa bei Geraden oder bei sehr langgezogenen Kurven. Hier bevorzugt die FIA nach dem vorgeschriebenen Bankett-Streifen eine glatte, durchgehende Mauer oder Leitplanke, an der die Autos entlang rutschen können und dabei schnell Geschwindigkeit abbauen. Als obere Grenze fĂŒr diese Bauweise werden etwa 30 Grad WinkelmaĂ angenommen.
Auslaufzonen fĂŒr Motorradrennen
Nach Ansicht der obersten Motorradsport-Organisation FIM sind Auslaufzonen beim StraĂenrennsport aus verschiedenen GrĂŒnden unverzichtbar: Sie fungieren als Begrenzung und Stabilisierung der Grundstruktur der Fahrbahn, sie erhöhen die Sicherheit durch Verbesserung der SichtverhĂ€ltnisse und die damit verbundene Möglichkeit, die komplette Streckenbreite auszunutzen, und sie dienen bei ausreichender Dimensionierung als Anhalteweg fĂŒr von der Fahrbahn abgekommene MotorrĂ€der.cite-ref-36[36]
Bei Motorradrennen werden die Streckenbegrenzungen nach den Auslaufzonen durch Airfences (deutsch: âLuftzĂ€uneâ) â groĂe luftgepolsterte Kunststoffkissen, die beim Aufprall eines Fahrers stark nachgeben und so die kinetische Energie schonend auffangen â abgesichert.cite-ref-37[37] Diese Sicherheitseinrichtungen werden meist nur fĂŒr die Dauer der Rennveranstaltung installiert und mĂŒssen durch die Commission de Courses sur Route (CCR) der FIM homologiert werden.cite-ref-38[38]
Speziell fĂŒr Motorradrennen geplante oder prĂ€parierte Auslaufzonen haben etwa der TT Circuit Assen in den Niederlanden, die neue Version des Misano World Circuit in Italien, der Circuito de Jerez in Spanien, der Circuit Bugatti in Frankreich, der Phillip Island Circuit in Australien oder der Sachsenring in Deutschland. Auf diesen Strecken gastiert unter anderem regelmĂ€Ăig die MotoGP als höchste Klasse im Motorrad-StraĂenrennsport, wĂ€hrend Autorennen nur eine untergeordnete Bedeutung haben. Formel-1-Rennen finden dort zurzeit nicht statt.
Die bisher breiteste Auslaufzone weltweit entstand beim Umbau des ehemaligen Formel-1-Infield-StraĂenkurses im Indianapolis Motor Speedway zu einer Motorrad-Rennstrecke. Beim Motorrad-Grand-Prix im September 2008 verliefen die ersten vier Kurven nach der Start- und Zielgeraden auf dem 4,186 km langen und entgegen dem Uhrzeigersinn zu befahrenden Kurs unterhalb der ersten beiden Steilkurven des bereits bestehenden Ovals und nutzten diese als zusĂ€tzlichen asphaltierten Sturzraum. Die Gesamtbreite dieser Auslaufzone betrug rund 240 Meter.cite-ref-39[39]
Konflikt zwischen Automobil und Motorrad
Bei Strecken, die sowohl von Autos als auch von MotorrĂ€dern genutzt werden, fĂŒhrt der Aufbau von Auslaufzonen jedoch zu einem Zielkonflikt. MotorrĂ€der werden nach einem Sturz durch Asphaltzonen nur schwach abgebremst, da die Maschinen fast nie mit den Reifen, sondern mit Metall- oder Plastikteilen ĂŒber die Auslaufzone rutschen. Dadurch entsteht nur eine geringe Gleitreibung, das Motorrad rutscht unter UmstĂ€nden bis zu den Streckenbegrenzungen und kann dabei stark beschĂ€digt werden. Bei hohen Geschwindigkeiten und entsprechend langen Gleitphasen steigt auch das Verletzungsrisiko fĂŒr die Fahrer, vor allem wegen des starken Abriebs der Schutzkleidung. Hier kann es zu schweren Verbrennungen und HautabschĂŒrfungen kommen. Im schlimmsten Fall, insbesondere in schnellen Kurven, fĂŒhren nicht fĂŒr den Motorradsport geeignete Auslaufzonen dazu, dass Fahrer nahezu ungebremst mit hoher Geschwindigkeit in die Streckenbegrenzung einschlagen. Tragisches Beispiel hierfĂŒr ist der Unfall von Carlos Tatay in PortimĂŁo 2023 wĂ€hrend des Rennens der Moto2-Europameisterschaft. Er war nach dem Sturz in Kurve 1 mit hoher Geschwindigkeit in die Streckenbegrenzung eingeschlagen und trug eine dauerhafte QuerschnittslĂ€hmung davon.cite-ref-40[40] Ăhnliches gilt auch fĂŒr den Sturz von Ălex MĂĄrquez wĂ€hrend des MotoGP-Rennens in Silverstone 2025. Dort war er direkt nach dem Start ebenfalls in Kurve 1 gestĂŒrzt und hatte die Begrenzung der Strecke knapp verfehlt. Nach dem Rennen wies er auf die dort fehlenden Kiesbetten hin.cite-ref-41[41] Beide Strecken werden (Silverstone) und wurden (PortimĂŁo) auch fĂŒr Rennen der Formel 1 genutzt.
Daher sind aus den genannten GrĂŒnden Kiesbetten fĂŒr den Motorradsport unverzichtbar und ein wichtiger Bestandteil der Streckensicherheit. Dabei muss jedoch beim PrĂ€parieren auf einen âsanftenâ Ăbergang vom vorangehenden GrĂŒnstreifen geachtet werden, da sonst durch die abrupte Ănderung des Reibwertes ein Drehmoment auftreten kann, das zum Ăberschlag von Fahrer und Maschine fĂŒhrt. Auch quer zur Sturzrichtung gezogene Furchen im Kiesbett können diesen Effekt auslösen. Das FIM-Regelwerk fordert deshalb eine glatte, ungewellte OberflĂ€che. Bei âAusrutschernâ aus niedrigen Geschwindigkeiten haben Asphaltzonen wiederum den Vorteil, dass Fahrer und Motorrad nach kurzer Gleitphase meist weitgehend unbeschadet das Rennen fortsetzen können. Idealerweise weist eine Auslaufzone fĂŒr Motorradrennen eine Kombination aus AsphaltflĂ€chen nahe der Strecke und danach folgende Kiesbetten auf, die von mit 'Airfences' ausgerĂŒsteten Streckenbegrenzungen abgeschlossen werden. Hierbei muss das Rollmaterial der Kiesbetten laut den Vorgaben der FIM einen Durchmesser von 6â15 mm aufweisen und die Kiesschicht eine StĂ€rke von 25 cm aufweisen.cite-ref-42[42]
Sonderformen
Auf der einzigen heute noch gefahrenen traditionellen Formel-1-Stadtrennstrecke, dem Circuit de Monaco, werden seit 1995 an einigen Stellen mit Wasser gefĂŒllte Kunststofftanks als Ersatz fĂŒr die nicht vorhandenen Auslaufzonen eingesetzt. AuĂerdem gibt es zum Teil kurze âNotausgĂ€ngeâ an Kurven und Schikanen, die beispielsweise nach dem Verpassen des Bremspunktes als zusĂ€tzlicher Anhalteweg genutzt werden können. Diese können aber nicht als vollwertige Auslaufzonen betrachtet werden.
Ovalkurse haben keine Auslaufzonen, weil die Ăberhöhung der Steilkurven und die dort gefahrenen hohen Geschwindigkeiten den Bau von ausreichend groĂen SturzrĂ€umen ĂŒberflĂŒssig oder unmöglich machen. Stattdessen werden diese Strecken durch hohe Betonmauern und zusĂ€tzliche Zaunkonstruktionen begrenzt, die die Zuschauer vor auĂer Kontrolle geratenen Fahrzeugen und herumfliegenden Teilen schĂŒtzen sollen. Hier werden zum Teil auch SAFER (Steel and Foam Energy Reduction) Barriers verwendet; Polystyrol-Pressplatten, die an der Betonwand verankert werden und Aufprallenergie gut absorbieren können, ohne dass sich das Fahrzeug wie bei einem Reifenstapel einhaken kann.
Im Rallycross sind als Auslaufzonen noch immer fast ausschlieĂlich Kies- respektive Sandbetten zu finden.cite-ref-43[43] Die vorbereiteten GrĂ€ben werden aus KostengrĂŒnden meist mit den auf dem GelĂ€nde zur VerfĂŒgung stehenden Materialien gefĂŒllt, wodurch es sich fast immer um grob gesiebte Erde oder Sand statt gewaschenem Kies in definierter KorngröĂe handelt. Unmittelbar vor den Renntagen, bei starker Verdichtung auch in den Rennpausen, wird diese BettfĂŒllung durch den Einsatz von geeigneten Maschinen aufgelockert und danach wieder geebnet.
Bei Beschleunigungsrennen, Bergrennen oder dem Automobil-Slalom befinden sich Auslaufzonen meist nicht neben der Fahrbahn, sondern am Ende der Strecke. Hier dienen sie zum kontrollierten Abbremsen aus hohen Geschwindigkeiten und weisen deshalb andere Eigenschaften auf als Auslaufzonen bei Rundstreckenrennen. Die Dimensionen und OberflÀchenbeschaffenheit werden aber auch hier von den jeweiligen MotorsportverbÀnden hÀufig detailliert geregelt.
Einzelnachweise und Anmerkungen
cite-note-11. â Einen authentischen Eindruck der Situation in Spa-Francorchamps bis zum Umbau Ende der 1970er-Jahre bietet der Film Grand Prix aus dem Jahr 1966
cite-note-33. â Jacky-Ickx-Interview bei Bregenznet.at (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive) (7. Juli 2007)
cite-note-44. â âCircuits of the Past: Nivelles-Baulersâ (Memento vom 5. Februar 2009 im Internet Archive) (groups.msn.com, niederlĂ€ndisch)
cite-note-55. â Racing1 â Internetseite: Streckenumbau in Monza. Archiviert vom Original am 7. Oktober 2007; abgerufen am 7. Dezember 2012.
cite-note-66. â Klaus Wolf: Das Risiko ist zu hoch. In: Berliner Zeitung. 12. September 1995, archiviert vom Original am 23. September 2015; abgerufen am 9. Juni 2015.
cite-note-77. â Dekret des französischen Innenministeriums zur Streckensicherheit (18. Mai 2006, französisch)
cite-note-88. â Gesetzlich veranlasster Umbau des Anneau du Rhin 2006 (auf der Strecken-Webseite bei ActualitĂ©s, frz.)
cite-note-99. â âPĂ©tition contre la fermeture du circuit du Mas du Closâ (auf www.pilotedudimanche.net im August 2007, französisch)
cite-note-1111. â Aufbau eines Rennstreckenbelags (bei motorsport-total.com am 15. Oktober 2004)
cite-note-1212. â âStreckensicherheitâ (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive) (bei bmw-motorsport.com, undatiert, gefunden am 17. September 2007)
cite-note-1313. â Zandvoort testet unechtes Kiesbett: DIE Lösung fĂŒr alle Tracklimit-Probleme? Abgerufen am 1. September 2022.
cite-note-1515. â Luftbild des Circuit Paul Ricard mit âgestreiftenâ Auslaufzonen (Memento vom 10. August 2014 im Internet Archive)
cite-note-1616. â âPaul Ricard presented with Centre of Excellence awardâ (Memento vom 28. Oktober 2008 im Internet Archive) (f1.automoto365.com am 11. Dezember 2006, englisch)
cite-note-1717. â âBahrain named Centre of Excellence by FIAâ (Memento vom 24. Oktober 2007 im Internet Archive) (offizielle Formel-1-Webseite am 13. April 2007, englisch)
cite-note-0-1818. â https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-288901-umbauten-am-red-bull-ring-track-limit-dilemma-der-formel-1-beim-oesterreich-gp-geloest/
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cite-note-2020. â https://www.motorsport-total.com/formel-1/news/fake-kies-gras-kameras-austin-reagiert-auf-tracklimit-probleme-2023-24100708
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cite-note-2222. â https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-288648-neue-kiesbetten-in-imola-an-schluesselstellen-formel-1-kampf-gegen-track-limits/
cite-note-2323. â https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-278951-formel-1-piloten-reagieren-auf-spa-umbau-noch-gefaehrlicher/
cite-note-2424. â https://www.motorsport-magazin.com/formel1/news-289338-formel-1-am-red-bull-ring-so-sieht-die-loesung-gegen-das-track-limit-fiasko-aus/
cite-note-2525. â âDer Herr der Ringeâ (Memento vom 12. Oktober 2007 im Internet Archive) (ZDF.de am 5. Oktober 2007)
cite-note-2727. â Projektliste der Tilke GmbH (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive)
cite-note-2828. â Ein aktuelles Formel-1-Auto muss mit Fahrer und allen BetriebsflĂŒssigkeiten mindestens 600 Kilogramm wiegen, etwas mehr als die HĂ€lfte des Gewichts eines durchschnittlichen Renn-Tourenwagens
cite-note-2929. â Michael Schmidt: âKurs-Schwankungenâ (sport auto, Ausgabe 6/2007, Seiten 111,112)
cite-note-3030. â Die maximal 160 km/h schnellen Fahrzeuge im Truck Racing haben allerdings wegen ihres Gewichts von rund fĂŒnf Tonnen bis zu 64 Millionen Joule
cite-note-3131. â Formel-1-âZahlenspieleâ bei sponsoring.allianz.com (Memento vom 21. Februar 2007 im Internet Archive; PDF; 1,9 MB)
cite-note-3232. â Anhang O des FIA-Regelwerks fĂŒr Rennstrecken (Memento vom 22. November 2007 im Internet Archive; PDF-Datei, englisch/französisch)
cite-note-3333. â vgl. dazu: Prof. Dr. Heiner Bubb: âAnalyse der Geschwindigkeitswahrnehmung im Kraftfahrzeugâ, Zeitschrift fĂŒr Arbeitswissenschaft, 31/1977, Seiten 103â112.
cite-note-3434. â âHockenheim-Ideallinieâ (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) (bei sport auto-online.de am 9. Januar 2007)
cite-note-3535. â âBernie Ecclestones Sicht der Dingeâ (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive) (bei formel1.net am 13. Januar 2006)
cite-note-3636. â Regelwerk fĂŒr Motorrad-Rennstrecken - 2014 (Memento vom 12. Mai 2014 im Internet Archive; PDF; 2,7 MB) (FIM-Webseite, englisch) S. 7
cite-note-3737. â David Swarts: âHow Airfence worksâ (Memento vom 5. Dezember 2007 im Internet Archive) (Roadracing World & Motorcycle Technology, 24. April 2002, englisch)
cite-note-3838. â FIM â Internetseite: FIM-Konferenzbericht vom MĂ€rz 1999, französisch. Archiviert vom Original am 29. September 2004; abgerufen am 7. Dezember 2012.
cite-note-3939. â âFIM MotoGP (Indianapolis)â (theautochannel.com am 17. Juli 2007, englisch)
cite-note-4040. â https://www.motorsport-magazin.com/motogp/news-286628-motogp-fahrer-besorgt-carlos-tatay-reha/
cite-note-4141. â Hatte groĂes GlĂŒck! Alex Marquez schĂ€umt nach MotoGP-Sturz ĂŒber Silverstone-Sicherheit
cite-note-4242. â Gesundheitsrisiko Kiesbett: Portimao muss reagieren
cite-note-4343. â Der international gelĂ€ufige englische Begriff fĂŒr Sandbett ist sand trap, was wörtlich ĂŒbersetzt âSandfalleâ bedeutet, laut Definition der FIA wird es jedoch als gravel bed (dt. Kiesbett) bezeichnet
Literatur
âą Peter Higham, Bruce Jones (Ăbersetzung: Walther Wuttke): Rennstrecken der Welt. Heel-Verlag, Königswinter 2000, ISBN 3-89365-890-4
âą S. S. Collins (Text), Gavin D. Ireland (Fotos), Helmar Winkel (Ăbersetzung): Vergessene Rennstrecken â Traditionskurse in Europa. Heel-Verlag, Königswinter 2006, ISBN 3-89880-644-8
âą Tim Hill (Ăbersetzung: Nils GĂŒnter): Das Goldene Zeitalter des Rennsports. Parragon Books, Bath 2006, ISBN 1-40547-902-7
Weblinks
âą âSicherheitsfaktor Auslaufzoneâ bei credit-suisse.com (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive) (14. August 2006)
âą FIA-Regelwerke fĂŒr Rennstrecken (undatiert, gefunden am 26. September 2007, englisch)